Kurs 167
18./19.02.2011
Herd, Tür, Fenster…
Dr. Dipl.-Psych. Judith Siegl, Bamberg
Inhalt:
In diesem Workshop werden zuerst die wichtigsten theoretischen Grundlagen zu Zwangsstörungen kurz und überblicksartig vorgestellt (Umfang je nach Erwartung der Teilnehmer). Den größten Raum nimmt anschließend die Darstellung des praktischen therapeutischen Vorgehens ein: Gestaltung der Anfangsphase/Therapiebeziehung, Exposition und Reaktionsmanagement (Varianten, Vorgehen in Vivo, Umgang mit Unvollständigkeitsgefühlen), Bearbeitung dysfunktionaler Schemata, weitere Interventionsmöglichkeiten.
Methoden:
Es kommen verschiedene Medien und didaktische Methoden zum Einsatz (Modellrollenspiele, Rollenspiele, Verhaltensexperimente, Übungen, Videobeispiele, etc.). Das Einbringen eigener Fälle ist ausdrücklich erwünscht.
Ziel:
Die TeilnehmerInnen sollen auf den neusten Stand der Therapie bei Zwangsstörungen („state of the art“) gebracht werden. Zusätzlich bleibt Raum für die Diskussion weitergehender Konzepte, Ergänzungen sowie therapeutischer Alternativen.
Literatur:
Lakatos, A. & Reinecker, H. (2001). Kognitive Verhaltenstherapie bei Zwangsstörungen. Ein Therapiemanual (2. Aufl.). Göttingen: Hogrefe.
Kursgebühr: 260€
