Alle Kurse sind von der

Ärztekammer Sachsen-Anhalt mit 20 Punkten zertifiziert

mdap
Hohenschönhauser Weg 7
10315 Berlin

Telefon: 0 30 / 560 446 36 o.
0 53 63 / 71 695
Telefax: 0 53 63/ 71 680
E-Mail: info@mdap.de

Kurse

Die Kurse finden, wenn nicht anders angegeben, jeweils Freitag/Samstag mit je 8 Fortbildungseinheiten zu 45 Minuten statt.

Beginn ist am 1. Tag um 14:00 Uhr und am 2. Tag um 08:00 Uhr im Tagungssaal des Hotels "Zum Bär", Markt 8/9, 06484 Quedlinburg, Tel. 03946/7770.

Wenn nicht anders angegeben, sind die Kurse mit 20 Punkten von der Ärztekammer Sachsen-Anhalt zertifiziert bzw. ist die Zertifizierung beantragt.



K 381  12./13.01.2018
EMDR - Einführungskurs

Dipl.-Psych. Christof T. Eschenröder, Bremen

Eye Movement Desensitization and Reprocessing nach Shapiro als Methode der Behandlung von PTSD, Angststörungen, pathologischen Trauer¬reaktionen; Grundlagen dies Verfahrens; Schritte des therapeutischen Vorgehens; Demonstration und eigene Erprobung

                                              
K 382  19./20.01.2018                                           Die besondere Reihe
Von Ehrgeiz und Unrast getrieben – Genusstraining als Einstieg zu einem Umstieg
Dipl.-Psych. Birgit Leifeld, Sörup

Manche Menschen gehen voll in ihrer Arbeit auf, erwarten Anerkennung ihrer Leistung und spüren einen „flow“, wenn sie sich und Zeit und Raum vergessen. Die dabei erlebte Hochstimmung ist zunächst von leistungssteigernder Wachheit und erhöhtem Antrieb begleitet. Ein dauerhaft aktivierter Sympathikus kann jedoch langfristig zu anhaltender Erregtheit, zu Leistungsabfall und Erschöpfung führen. Über achtsamkeitsbasierte, genussorientierte und imaginative Verfahren gelingt es Ihnen, diese Menschen darin zu begleiten, die eigenen Bedürfnisse wieder zu spüren, sich selbst liebevoll zu begegnen und Selbstfürsorge in den Alltag zu integrieren. Sie lernen mit allen Sinnen zu genießen und von hoher Anspannung wieder zu einem Gefühl von Wohlbefinden sowie psychischer und physischer Gesundheit zu gelangen.

 

K 382 A 19./20.01.2018
Update: Wie wir mit „Sprechstunde“, „Akutbehandlung“, „Dokumentationsbögen“, „tel. Erreichbarkeit“ etc. weiter vernünftig arbeiten können
Dipl.-Psych. Daniela Ehrenberg, Wolfsburg

Was kam im April 2017 alles auf uns zu? Welche Verbesserungen und welche Enttäuschungen gibt es? Wir informieren umfassend über die Änderungen der Psychotherapie-Richtlinien und die inzwischen generierten flexiblen Anpassungen. Wir zeigen Lösungen, wie sich diese neuen Vorschriften am störungsärmsten in den Praxisbetrieb integrieren und so gestalten lassen, dass allen formalen Kriterien Genüge getan wird, wir aber weiter vernünftig und engagiert arbeiten können. Dieser Kurs ist pragmatisch aufgebaut und zeigt verschiedene Lösungsstrategien, die den individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer entsprechen. Wir hoffen auf wichtige Beiträge der Teilnehmer über ihre eigenen kreativen Lösungen.

 

K 383  26./27.01.2018  
Schematherapie – eine Einführung

Dipl.-Psych. Werner Puschmann, Berlin

durch imaginative Verfahren werden die „wunden Punkte“ der Kindheit wieder erlebbar; diese Verhaltensmuster bekommen Sinn, wenn wir die Notlage verstehen, unter der sie entstanden sind; in diesen selbstschädigenden Prozess wird eingegriffen; bisher ungenutzte Ressourcen werden aktiviert

 

K 384  02./03.02.2018 
Schwierige Helfer - ein Teil des Problems
Dr. Dipl.-Psych. Andreas Dutschmann, Kleve

Bei der Zusammenarbeit mit pädagogischen, therapeutischen oder helfenden Einrichtungen wird man häufig mit problematischen Einzelpersonen oder Teams konfrontiert, die im erheblichem Ausmaß zur Aufrechterhaltung der Problematik bei Schülern, Schutzbefohlenen oder Patienten beitragen können. Anhand vieler Beispiele wird dargestellt, mit welchen Phänomenen man hier rechnen kann und welche Möglichkeiten der Intervention sich anbieten.


K 385  02.-04.02.2018 
Therapieanträge TP, Obergutachten und andere Katastrophen
Dr. Dipl.-Psych. Judith Gräve, Magdeburg

Ausgehend von Musterbeispielen werden für alle F-Diagnosegruppen Algorithmen für die Antragstellung entwickelt. Besonderes Augenmerk wird auf die Gratwanderung zwischen individuellen, patientengerechten Formulierungen und allgemeinen, therapieprozess-relevanten Ausführungen gelegt. Wissen für den Umgang bei Ablehnungen durch Gutachter, Einleitung von Verfahren für Obergutachten und deren erfolgreiche Abwicklung wird vermittelt. Ziel: Jeder Teilnehmer geht nach drei Tagen mit einem fundierten Handlungswissen und einem klaren und zeitökonomischen Leitfaden zum Erstellen seiner Anträge nach Hause. Wichtig: Unbedingt Notebook mitbringen, dazu eigene fertige und noch zu schreibende Anträge! 30 FBP

 

K 386  09./10.02.2018 
Drunter und Drüber – Das Messie-Syndrom
Prof. Dr. Norbert W. Lotz, Ph.D., FIRST-Institut, Frankfurt/Main

Eine herausfordernde wie interessante therapeutische Arbeit erwartet uns bei Menschen mit Messie-Syndrom. Unordnung, zwanghaftes Aufbewahren, Lebenseinschränkungen, Scham und Unzuverlässigkeiten sind täglich erlebtes Leiden. Wenn es auch bei vielen nicht in regelrechter Vermüllung gipfelt, so sind doch die mittleren Ausprägungen bedrückend genug. Erklärungsansätze und konkrete therapeutische Interventionen werden im Kurs aufgezeigt.

 

K 387  16./17.02.2018 
IMPACT-Workshop

Dipl.-Psych. Katja Schnall, Dresden

Durch den Einsatz von spielerisch leichten, einfachen kreativen Impacttechniken, die Patienten und Therapeuten Spaß machen, verdeutlichen Sie deren Situation. Emotional aufgeladene Bilder zum Anfassen führen zum Erkennen von Zusammenhängen oder die Folgen des Handelns unübersehbar vor Augen und machen sie sensorisch erlebbar. Mit den Impact-Techniken generieren Sie einprägsame Erlebnisse mit kreativen Bildern, Symbolen und Metaphern, die alle Sinne ansprechen, die emotionale Beteiligung, die Veränderungsbereitschaft steigern und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Je eindrücklicher ein Gedanke vermittelt wird, umso tiefer wirkt seine Verankerung im Empfänger.

 

K 388  16.-18.02.2018  
QEP last minute bis zur Zertifizierung – damit wir weiter vernünftig arbeiten können (das QEP-basierte QM-System von mdap)
Dr. Dipl.-Psych. Mareike Scheidig, Berlin und Dr. Dr. Andreas Schulze, Wolfsburg

Qualitätssicherung als hohes Gut; für alle Qualitätsziele werden Vorschläge unterbreitet, die im Kurs übernommen oder individuell angepasst werden können; Informationen zur Zertifizierung Ziel: in drei Tagen zum fertigen Handbuch Unbedingt Notebook mitbringen!

 

K 390  09./10.03.2018                                           Die besondere Reihe
Lieber totgelacht als in den Tod gequält - Methoden der (humorvoll-provokativen) Sterbebegleitung

Dipl.-Psych. Sascha Neumann, Berlin

Ist am Ende wirklich Schluss mit lustig? Warum fällt es uns oft so schwer, mit Sterbenden und deren Angehörigen umzugehen? Wie können wir angemessen dem Tabu des Sterbens und dem Tod entgegentreten? Das Pflegepersonal amüsiert sich im geschützten Raum des Mitarbeiterzimmers an deftigen Witzen, Aggressionen werden abgelacht, Trauer humorvoll verarbeitet. Aber auch Bewohner freuen sich über Humor als eine mit der Welt versöhnende Kraft und als Galgenhumor, um provokant dem Schicksal zu trotzen. Unterschiedliche Formen des Humors im Sterben und in der Begleitung von Angehörigen lassen sich ausmachen. Manchmal aber bleibt der Tod humorlose Provokation und Zumutung.

 

K 391  16./17.03.2018 
Alpträume!!

Prof. Michael Schredl, Mannheim und Prof. Lutz Wittmann, Berlin

Alpträume werden definiert als Träume mit starkem negativem Affekt. Dabei werden Alpträume mit und ohne erkennbare Auslöser – meist Traumata – unterschieden. Für Patienten mit psychischen Störungen wird die Zahl auf ca. 30% geschätzt. Bei Personen, welche unter einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden, erhöht sich dies auf bis zu 70%. Erklärungsmodelle und mehrere Behandlungsansätze, vor allem die Imagery Rehearsal Therapy, die sehr effektiv mit wenig Zeitaufwand in der Praxis eingesetzt werden können, werden vorgestellt. Des Weiteren können psychodynamische Überlegungen weitere Möglichkeiten aufzeigen, wie Alptraumerzählungen für die psychotherapeutische Arbeit nutzbar gemacht werden können.

 

K 392  23./24.03.2018  
Schematherapie Praxiskurs (Schwerpunkt Imagination)

Dipl.-Psych. Werner Puschmann, Berlin

Das „Handwerkszeug“ der Schematherapie wird vermittelt, die Balance von wertschätzendem Reparenting und empathischer Konfrontation, Fallkonzeption, Techniken wie Affektbrücke (Imagination) und Schema-Memo werden demonstriert und in Rollenspielen geübt. Für den in Kooperation mit dem Institut für Schematherapie Berlin veranstalteten Kurs erhalten Sie eine Bescheinigung entsprechend den Richtlinien der Internationalen Gesellschaft für Schematherapie.

 

K 393  20./22.04.2018  
Therapieanträge VT, Obergutachten und andere Katastrophen

Dr. Dipl.-Psych. Mareike Scheidig, Berlin und Dr. Dr. Andreas Schulze, Wolfsburg

Ausgehend von Musterbeispielen werden für alle F-Diagnosegruppen Algorithmen für die Antragstellung entwickelt. Besonderes Augenmerk wird auf die Gratwanderung zwischen individuellen, patientengerechten Formulierungen und allgemeinen, therapieprozess-relevanten Ausführungen gelegt. Wissen für den Umgang bei Ablehnungen durch Gutachter, Einleitung von Verfahren für Obergutachten und deren erfolgreiche Abwicklung wird vermittelt. Ziel: Jeder Teilnehmer geht nach drei Tagen mit einem fundierten Handlungswissen und einem klaren und zeitökonomischen Leitfaden zum Erstellen seiner Anträge nach Hause. Wichtig: Unbedingt Notebook mitbringen, dazu eigene fertige und noch zu schreibende Anträge! 30 FBP

 

K 394  27./28.04.2018   
Wenn der Staatsanwalt 3x klingelt - rechtliche Aspekte in und um Psychotherapie

Dipl.-Jur. Rüdiger Otto, Göttingen

Sicherheit gewinnen durch Kenntnis der aktuellen Rechtsprechung zum Thema Schweigepflicht, Schutz von Patientendaten, Auskunft gegenüber und Umgang mit Ämtern, MDK und Ermittlungsbehörden; korrektes Handeln bei Patientensuizid und bei Wissen um Straftaten; Vertragsgestaltung rund um die Praxisübergabe unter Berücksichtigung von Jobsharing; praktische Fallbeispiele

 

K 395  04./05.05.2018  
Resilienz – Federn lassen und dennoch schweben

Prof. Dr. Norbert W. Lotz, Ph. D., FIRST-Institut, Frankfurt/Main

Resilienz umschreibt die Fähigkeit, erfolgreich mit belastenden Situationen umzugehen und diese ohne anhaltende Beeinträchtigungen zu überstehen. Im Kurs werden wissenschaftlich evaluierte Programme zur Resilienz-Förderung vorgestellt und eingeübt. Die Selbstfürsorge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist ein zentraler Bestandteil.

 

K 396  25./26.05.2018  
Schematherapie Praxiskurs (Schwerpunkt Stühlearbeit)

Dipl.-Psych. Werner Puschmann, Berlin

Das „Handwerkszeug“ der Schematherapie wird vermittelt, die Arbeit mit inneren Anteilen in der Stühlearbeit (Modusmodell), emotionsfokussierende und regulierende Techniken sowie ressourcenaktivierende Beziehungsgestaltung werden demonstriert und in Rollenspielen geübt. Für den in Kooperation mit dem Institut für Schematherapie Berlin veranstalteten Kurs erhalten Sie eine Bescheinigung entsprechend den Richtlinien der Internationalen Gesellschaft für Schematherapie.

 

K 397  01./02.06.2018  
Das ist der Gipfel

Dr. Dipl.-Psych. Frank Schirmer und Dipl.-Psych Johannes Möbius, Dresden

Treffpunkt im Tagungshotel bereits 13.00 Uhr; gemeinsame Fahrt zum Fuß des Berges; Gruppenaufstieg auf den Brocken mit Achtsamkeitsarbeit, Meditationsübungen und Meditationstexten; was kommt nach dem Gipfel; wo ist mein Lebensgipfel; Übernachtung auf dem Brocken (Brocken-Hotel Tel.-Nr. 039455 120 oder Mail info@brockenhotel.de ist von den TN selbst zu organisieren; mdap hat ein Kontingent gebucht); Wanderschuhe, Getränke und Imbiss für Auf- und Abstieg mitbringen!

 

K 398  08./09.06.2018  
Spieglein, Spieglein an der Wand .... Schematherapie bei narzisstischen Persönlichkeitsstörungen

Dipl.-Psych. Werner Puschmann, Berlin

Der Schutz von gestern ist das Gefängnis von heute. Gefangene im narzisstischen Spiegelkabinett sind eine Herausforderung im psychotherapeutischen Setting. Die von Abwertung und Idealisierung dominierte Interaktion verhindert häufig einen warmen empathischen Zugang zu der existenziellen Not der Patienten. Hinter der Begeisterung für sich selbst verstecken sich Gefühle von Einsamkeit, Neid, Eifersucht und Abweisung. Die Schematherapie versucht die biographischen Ursachen zu verstehen, unter denen ein „falsches Selbst“ als Überlebensstrategie entwickelt werden musste. Emotionsaktivierende Techniken zur Überwindung von Grandiosität und Minderwertigkeit werden vermittelt und geübt. Der von der ISST zertifizierte Kurs setzt Grundkenntnisse und die Teilnahme an einem Praxiskurs Schematherapie voraus.

 

K 399  15./16.06.2018  
Wo Sprache nicht hinreicht – Möglichkeiten der Körperpsychotherapie
Dipl.-Psych. Barbara Kalinowski, Berlin

Nach belastenden Erlebnissen können Emotionen in der Muskulatur und im Bindegewebe gespeichert werden (Körpererinnerungen). Prinzipien der Körperpsychotherapie wie Schreckreflex und vasomotorischer Zyklus (Einsatz und Hemmung von bereitgestellter Körperenergie) werden erläutert. Die Aktivierung von Körpererinnerungen durch Bewegungsübungen, Atmung und Berührung wird gezeigt und gemeinsam geübt. Möglichkeiten der Integration von Körperarbeit in die Richtlinientherapie werden aufgezeigt.

 

K 400  22./23.06.2018  
Hypnose - Aufbaukurs
Prof. Dr. Toni Forster (Weltmeister im Zaubern), Dachau

Wiederholung der basics der Hypnotherapie nach Milton Erickson; Erarbeitung eines posthypnotischen Auftrags; Visionstechnik; Methoden aus NLP; Entwicklung und Einsatz von Metaphern
Modul zur Abrechnungsgenehmigung EBM 2013 35120

 

K 401  22./23.06.2018
Achtsamkeit (auch) jenseits der Yoga-Matte – Einfache Yoga- und Qi Gong-Übungen zur Selbstfürsorge und zur handlungsgeleiteten kognitiven Umstrukturierung
Prof. Dr. Norbert W. Lotz, Ph.D., FIRST-Institut, Frankfurt/Main

Nach dem Besuch dieses Kurses werden und können Sie eigentlich nicht mehr sagen, dass Sie keine Zeit und Gelegenheit haben, Yoga oder Qi Gong zu üben. Mannigfaltige Möglichkeiten werden aufgezeigt, Übungen mit kurzer Zeitdauer an vielen Orten ohne besondere Kleidung zu praktizieren. Der Alltag wird zum Übungsfeld für Achtsamkeit und zielgerichtete enaktive Repräsentation.

 

K 402  22./23.06.2018
Stabilität und Veränderung sozialer Beziehungen im Alter
Prof. Dr. Peter Kropp und Dr. Britta Müller, Rostock

Wohlbefinden und Zufriedenheit sind gerade im Alter eng mit sozialen Beziehungen verschränkt. Diese weisen aus biographischer Perspektive sowohl Stabilität als auch Veränderungen auf. Das betrifft sowohl die Struktur sozialer Netzwerke als auch die Qualität sozialer Beziehungen. Die referierten Forschungsergebnisse über Schmerz, Sexualität, Konflikte in der Paarbeziehung und den erwachsenen Kinder etc. dienen in erster Linie zwar dem therapeutischen Prozess bei der Behandlung Älterer, sie können jedoch auch im Sinne einer Selbsterfahrung angewendet werden, weil immer gilt: "Auch du wirst älter!"

 

K 403 D  22.06.2018 
Jazznacht in der Münzenberger Klause mit den Dreamboat Ramblers
mdap lädt ein, keine Kursgebühr, keine FBP; Anmeldung erbeten

 

K 404  07./08.09.2018 
Die psychotherapeutische Praxis zwischen Engagement und wirtschaftlicher Effizienz
Dipl.-Psych. Daniela Ehrenberg, Wolfsburg

Selten sind Psychotherapeuten unternehmerisch genauso gut ausgebildet wie in ihrem Richtlinienverfahren. Der betriebswirtschaftliche Blick auf die eigene Praxis ist für viele Psychotherapeuten immer noch ungewohnt. Im Gegensatz zur USA wird in Deutschland die Profitabilität der psychotherapeutischen Arbeit kaum diskutiert. Bereits kleine gesetzliche Änderungen haben große Auswirkungen auf die betriebswirtschaftliche Situation der Praxen. Deswegen lohnt es, sich Gedanken darüber zu machen, was es bedeutet, langfristig „marktfähig“ zu werden oder zu bleiben und wie man mit dem Spannungsfeld zwischen der eigenen Rolle als „Helfer“, „Begleiter“ und „Unterstützer“ einerseits und „Unternehmer“ andererseits umgehen möchte. Gleichzeitig soll auch ein Problembewusstsein für diese kapitalistische Haltung und Vermarktung von Mensch/ Patient in unserem Gesundheitssystem geschärft werden.

 

K 405  28./29.09.2018
Wenn der Wespenstich zur posttraumatischen Belastungsstörung wird – Sozialmedizinisch erweiterte Kompetenzen für Psychotherapeuten
Dr. Werner Traub, Serrahn

Auch psychologische Psychotherapeuten werden mit den sozialrechtlichen Problemen der Patienten konfrontiert. Hierzu gehören Arbeitsunfähigkeit, Rentenbegehren, das Opferentschädigungsgesetz, Anträge beim Versorgungsamt, Sozialgerichtsverfahren und mehr. Deshalb gibt der Dozent einen Überblick über die Sozialmedizin und danach werden anhand von Fallbeispielen die Auswirkungen sozialrechtlicher Verfahren auf die Psychotherapie beleuchtet. Ferner werden die verschiedenen Anfragen/Formulare von Behörden vorgestellt und die Teilnehmer lernen, diese ohne Schaden für den Pat. und trotzdem korrekt auszufüllen bzw. frei zu beantworten.  Klingt trocken und langweilig. Wird aber lustig. Versprochen!
Eigene Fälle können bis 2 Wochen vor Kursbeginn zur Besprechung eingereicht werden.

 

K 406  05./06.10.2018
Cold Reading – die Technik des Hellsehens im therapeutischen Kontext
Prof. Dr. Toni Forster (Weltmeister im Zaubern), Dachau

Darstellung der psychologischen Bausteine, die auch von „Hellsehern“, „Wahrsagern“ etc. benutzt werden, um den Eindruck zu erwecken, Gedanken lesen zu können und „alles“ über den Klienten zu wissen; Teile daraus können für psychotherapeutische Zwecke utilisiert werden, vor allem zum schnellen Aufbau von Rapport; viele Übungen

 

K 407  05./06.10.2018                                           Die besondere Reihe
Wenn man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht…
Dipl. Psych. Simone Stöckert, Bad Orb

Wer den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, wer sich verirrt fühlt im Dickicht der therapeutischen Interaktion, wem die Stunden manchmal zäh vorkommen, dessen Erleben ist vermutlich von zu wenig Wachheit geprägt. Wirklich wach zu sein, ist etwas anderes als nur bei Bewusstsein zu sein. Erst die Wachheit ermöglicht uns, erfolgreich, kreativ und lebendig zu intervenieren. Und gerade das wollen wir ja in der Therapie. Bei nachlassender Wachheit verhalten wir uns eher wie Träumende, die reflexartig, aber nicht mehr reflexiv reagieren. Um die Frage, was ein waches Bewusstsein ist und wie es zu erreichen ist, geht es in diesem Seminar.

 

K 408  13.10.-20.10.2018                                           Die besondere Reihe
Auf und davon - oder: Wie verändert der Kontext (hier Katamaran) unser Erleben und Verhalten
Dr. Mareike Scheidig, Berlin
ab/an Split, Kroatien

Kursgebühr 1350,-Euro incl. Vollverpflegung an Bord und Skipper; eigene Anreise;
Das Schiff mit klaren räumlichen Grenzen erfordert den Blick auf die eigenen Bedürfnisse bei gleichzeitiger Beachtung zwischenmenschlicher Belange.
Der Kontextwechsel auf dem Schiff garantiert die Voraussetzung für hohe Effektivität und Nachhaltigkeit dieser auf Selbsterfahrung und Erweiterung der therapeutischen Kompetenzen ausgelegten Veranstaltungswoche.
Die Auseinandersetzung mit elementaren Bedürfnissen, die Sicherheit, Verpflegung und Autonomie sowie die Anwendung gesunder Abgrenzungsmechanismen stehen ebenso im Mittelpunkt, wie die Kunst die Balance zwischen individuellen Belangen und Anforderungen von außen (hier: Wind, Wetter, Team../ zuhause der Patient, Gutachter…) zu finden.
Trainiert wird auch ein adäquater Umgang mit Belastungssituationen (Umstellungssituationen, Konflikten, Hochstressphasen ect.) was im späteren wesentlich zur Zufriedenheit und Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Einzelnen beiträgt.
Keine Segelkenntnisse erforderlich! – Keine FBP

 

K 409  09./10.11.2018 
Hypnose Grundkurs
Prof. Dr. Toni Forster (Weltmeister im Zaubern), Dachau

Einführung in die Hypnotherapie nach Milton Erickson; Entspannung, Imagination und Suggestibilität als Wirkkomponenten; Induktion und Re-Orientierung; posthypnotischer Auftrag; mit praktischen Übungen
Modul zur Abrechnungsgenehmigung EBM 2017 35120

 

K 410  23./24.11.2018
Wie Ermittler ticken – Gefährdungdanalysen, Vernehmungsmethoden, Profilingideen
KHK Axel Petermann, Bremen

Wie gefährlich ist das Verhalten des (Ex-)Partners oder von Stalkern? Wann wird aus der Suche nach Nähe eine tödliche Gefahr? Welche Bedürfnisse haben potentielle Täter dieser Couleur? Welche Hilfestellungen können Therapeuten in solchen Situationen anbieten? Welche Gesprächstechniken und Methoden des Profilings bieten sich an, um in verschiedenen Behandlungsszenarien suggestivfrei Infomationen von Patienten für therapeutische Überlegungen zu erlangen?

 

K 411  18./19.01.2019
Was man sich so alles trauen kann …
Dipl. Psych. Birgit Leifeld, Sörup

… wenn Selbstabwertungen, die Angst vor Kritik,  Ablehnung und Zurückweisung und das damit verbundene Vermeidungsverhalten den Kontakt und die Beziehungen zu anderen Menschen nicht mehr beherrschen. Menschen mit selbstunsicher-vermeidendem Persönlichkeitsstil nehmen sich als Unzulänglich und unattraktiv wahr und befinden sich in einem vermeidenden und distanzierten Selbstschutzmodus. Sie nehmen in der Interaktion mit anderen Menschen häufig ihre Wünsche und Bedürfnisse nicht wahr., vermeiden soziale Situationen aus Sorge vor Kritik und Ablehnung und befinden sich im Bewältigungsmodus der Unterwerfung. Zum Durchbrechen des Teufelskreises von negativer Selbstwahrnehmung, Vermeidung von sozialem Kontakt und Verlust an Fertigkeiten finden schematherapeutische Elemente, emotionsfocussierte sowie erlebnisorientierte Techniken und der Aufbau von Skills Anwendung. Und was man sich danach so alles trauen kann.....erfahren Sie es selbst und vermitteln es erfolgreich anderen!

 

K 412  18.-20.01.2019
Therapieanträge VT, Obergutachten und andere Katastrophen
Dr. Dipl.-Psych. Mareike Scheidig, Berlin und Dr. Dr. Andreas Schulze, Wolfsburg

Ausgehend von Musterbeispielen werden für alle F-Diagnosegruppen Algorithmen für die Antragstellung entwickelt. Besonderes Augenmerk wird auf die Gratwanderung zwischen individuellen, patientengerechten Formulierungen und allgemeinen, therapieprozess-relevanten Ausführungen gelegt. Wissen für den Umgang bei Ablehnungen durch Gutachter, Einleitung von Verfahren für Obergutachten und deren erfolgreiche Abwicklung wird vermittelt. Ziel: Jeder Teilnehmer geht nach drei Tagen mit einem fundierten Handlungswissen und einem klaren und zeitökonomischen Leitfaden zum Erstellen seiner Anträge nach Hause.
Wichtig:
Unbedingt Notebook mitbringen, dazu eigene fertige und noch zu schreibende Anträge!
30FBP

 

K 413  15./16.02.2019
Schematherapie Praxiskurs (Schwerpunkt Stühlearbeit)
Dipl.-Psych. Werner Puschmann, Berlin

Das „Handwerkszeug“ der Schematherapie wird vermittelt, die Arbeit mit inneren Anteilen in der Stühlearbeit (Modusmodell), emotionsfokussierende  und regulierende Techniken sowie ressourcenaktivierende Beziehungsgestaltung werden demonstriert und in Rollenspielen geübt;  für den in Kooperation mit dem Institut für Schematherapie Berlin veranstalteten Kurs erhalten Sie eine Bescheinigung entsprechend den Richtlinien der Internationalen Gesellschaft für Schematherapie.

 

K 414  01./02.03.2019
Energetisch Psychotherapie bzw. Klopfmethoden – imaginative Konfrontation und sensorische Stimulierung
Dipl.-Psych. Christof Eschenröder, Bremen

Methoden der Energetischen Psychotherapie helfen, durch die Stimulierung von Akupunkturpunkten und Selbstakzeptanzübungen belastende Gefühle zu vermindern und hilfreiche Gedanken und Vorstellungen zu stärken. Standardmethoden von Gary Craig (EFT) und Fred Gallo sowie Konzepte von Michael Bohne werden vermittelt. Forschungsergebnisse und theoretische Grundlagen werden dargestellt.

 

K 415  15./16.03.2019
Traumatherapie-Baukasten
Dipl.-Psych. Karen Schubert - Quedlinburg

Das anwendungs- und praxisbezogene Seminar fokussiert die Zusammenstellung eines individualisierten und für den jeweiligen Professionellen routiniert und sicher handhabbaren Methodenkoffers für den täglichen Einsatz in der eigenen Berufspraxis.
Theoriebasiert werden verschiedene Erklärungsmodelle, auch insbesondere im Rahmen bestehender Komorbidität, abgeglichen und als handlungsrelevante Grundlage betrachtet.
Erarbeitung von therapeutisch-alltagsbezogenen und anwendungsorientierten Strategien und Methoden zum vertiefungsübergreifenden Umgang mit Traumatisierungen und Traumafolgestörungen

 

K 416  29./30.03.2019
Schematherapie Praxiskurs (Schwerpunkt Imagination)
Dipl.-Psych. Werner Puschmann, Berlin

Das „Handwerkszeug“ der Schematherapie wird vermittelt. Die Balance von wertschätzendem Reparenting und empathischer Konfrontation, Fallkonzeption, Techniken wie Affektbrücke (Imagination) und Schema-Memo werden demonstriert und in Rollenspielen geübt. Für den in Kooperation mit dem Institut für Schematherapie Berlin veranstalteten Kurs erhalten Sie eine Bescheinigung entsprechend den Richtlinien der Internationalen Gesellschaft für Schematherapie. 

 

K 417  29./30.03.2019
IMPACT-Workshop
Dipl.-Psych. Katja Schnall, Dresden

Durch den Einsatz von spielerisch leichten, einfachen kreativen Impacttechniken, die Patienten und Therapeuten Spaß machen, verdeutlichen Sie deren Situation. Emotional aufgeladene Bilder zum Anfassen führen zum Erkennen von Zusammenhängen oder die Folgen des Handelns unübersehbar vor Augen und machen sie sensorisch erlebbar. Mit den Impact-Techniken generieren Sie einprägsame Erlebnisse mit kreativen Bildern, Symbolen und Metaphern, die alle Sinne ansprechen, die emotionale Beteiligung, die Veränderungsbereitschaft steigern und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Je eindrücklicher ein Gedanke vermittelt wird, umso tiefer wirkt seine Verankerung im Empfänger.

 

K 418  10./11.05.2019
Hypnose - Aufbaukurs
Prof. Dr. Toni Forster (Weltmeister im Zaubern), Dachau

Wiederholung der basics der Hypnotherapie nach Milton Erickson; Erarbeitung eines posthypnotischen Auftrags; Visionstechnik; Methoden aus NLP; Entwicklung und Einsatz von Metaphern
Modul zur Abrechnungsgenehmigung EBM 2017 35120

 

K 419   10.-12.05.2019 
QEP last minute bis zur Zertifizierung – damit wir weiter vernünftig arbeiten können (das QEP-basierte QM-System von mdap)

Dr. Dipl.-Psych. Mareike Scheidig, Berlin und Dr. Dr. Andreas Schulze, Wolfsburg
Qualitätssicherung als hohes Gut; für alle Qualitätsziele werden Vorschläge unterbreitet, die im Kurs übernommen oder individuell angepasst werden können; Informationen zur Zertifizierung
Ziel: in drei Tagen zum fertigen Handbuch
Unbedingt Notebook mitbringen!

 

K 420  24.-25.05.2019
Meditation - vom Tun, Nichts-Tun und Nicht-Tun
Prof. Dr. Norbert W. Lotz, Ph. D., FIRST-Institut, Frankfurt/Main

Meditieren liegt im Trend. Meditieren ist fester Bestandteil achtsamkeitsorientierter Psychotherapien geworden. Meditieren stellt eine zentrale Möglichkeit bei der Burn-out-Prophylaxe dar, stärkt und entfaltet unsere persönlichen Potenziale.
Im Kurs werden die verschiedenen Meditations-Verfahren dargestellt, evaluiert und praktiziert. Anwendungen in Psychotherapie, Beratung und Coaching werden aufgezeigt.

 

K 421  14./15.06.2019 
Es ist kaum auszuhalten – neue Wege in der Schmerztherapie
Dr. Uwe Niederberger, Kiel und Prof. Dr. Peter Kropp, Rostock

Psychobiologie; Klassifikation und Pathophysiologie; Schmerzdiagnostik;  Schmerzbehandlungsansätze: Patientenschulung, operante Techniken, Desensibilisierungstechniken, kognitive Techniken, Schmerz- und Stressimmunisierung, Biofeedbacktraining, multimodale Therapieprogramme, Reizverarbeitungstraining

 

K 422  14./15.06.2019 
Achtsamkeit (auch) jenseits der Yoga-Matte – Einfache Yoga- und Qi Gong-Übungen zur Selbstfürsorge und zur handlungsgeleiteten kognitiven Umstrukturierung

Prof. Dr. Norbert W. Lotz,  Ph.D., FIRST-Institut, Frankfurt/Main

Nach dem Besuch dieses Kurses werden und können Sie eigentlich nicht mehr sagen, dass Sie keine Zeit und Gelegenheit haben, Yoga oder Qi Gong zu üben. Mannigfaltige Möglichkeiten werden aufgezeigt, Übungen mit kurzer Zeitdauer an vielen Orten ohne besondere Kleidung zu praktizieren. Der Alltag wird zum Übungsfeld für Achtsamkeit und zielgerichtete enaktive Repräsentation.

 

K 423  14./15.06.2019 
„Alles Plausi - oder was?“
Dipl.-Psych. Daniela Ehrenberg, Wolfsburg

Was ist die rechtliche Grundlage von Plausibilitätsprüfungen? Was ist bei der Abrechnung von psychotherapeutischen Leistungen zu beachten? Was passiert bei einer Plausibilitätsprüfung und warum gibt es diese? Was wird bei einer Plausibilitätsprüfung eigentlich geprüft und wann gilt eine Abrechnung als inplausibel? Welche Konsequenzen kann dies haben und welche Veränderungen und Neuerungen gibt es zwischenzeitlich?
Praktisches Wissen zur Abrechnungsoptimierung und Abrechnungserleichterung, um Plausibilitätsprüfungen vorzubeugen.

 

K 424D  22.06.2019
Jazznacht in der Münzenberger Klause mit den Dreamboat Ramblers
mdap lädt ein, keine Kursgebühr, keine FBP; Anmeldung erbeten

 

K 425  20.-22.06.2019
Man muss nicht immer im eigenen Bett schlafen…
Dr. Frank Schirmer und Dipl.-Psych. Johannes Möbius, Dresden

Warum in die Ferne schweifen – auf den Spuren der Romantiker.
Nach Brocken und weißen Alpengipfeln wollen wir nun den Blick auf ein besonderes Kleinod heimischer Landschaft richten – das Elbsandsteingebirge. Eine intensive Landschaft, die auf kleinem Gebiet eine große Vielzahl an Formen und Entdeckungsräumen bereithält und uns die Möglichkeit für Außen- wie Innensichten bietet. Was ganze Generationen von Künstlern, Kletterern und Erholungssuchenden anzog, wollen wir auf stillen Pfaden entdecken, verbunden mit Achtsamkeitsarbeit, Meditationsübungen und -texten. Übernachten wollen wir dabei traditionell in „Boofen“ – trocken behaglich aber dennoch mitten im Naturraum unter Felsdächern im Freien (Isomatte, Schlafsack und alles persönlich Notwendige sind entsprechend im Rucksack selbst zu tragen).
keine FBP

 


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