Alle Kurse sind von der

Ärztekammer Sachsen-Anhalt mit 20 Punkten zertifiziert

mdap
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12623 Berlin

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Telefax: 030/ 5437 9805
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Kurse

Die Kurse finden, wenn nicht anders angegeben, jeweils Freitag/Samstag mit je 8 Fortbildungseinheiten zu 45 Minuten statt.

Beginn ist am 1. Tag um 14:00 Uhr und am 2. Tag um 08:00 Uhr im Tagungssaal des Hotels "Zum Bär", Markt 8/9, 06484 Quedlinburg, Tel. 03946/7770.

Wenn nicht anders angegeben, sind die Kurse mit 20 Punkten von der Ärztekammer Sachsen-Anhalt zertifiziert bzw. ist die Zertifizierung beantragt.



K451  10.-16.07.2020

Strand- Fasten
Dr. Dipl.-Psych. Mareike Scheidig und Dipl.-Ing. Michael Holznagel, Berlin

in Zacharo, Griechenland

Kursgebühr 1450,-Euro incl. Übernachtung und Frühstück; eigene Anreise

Fasten Selbsterfahrung am weißen Sandstrand des Peloponnes – damit wir auch beim Thema Fasten für Patienten kompetent sind. Ein Erleben von Fasten als alltagstaugliches Instrument, um Selbstheilungskräfte anzuregen, den Körper zu entstressen und ggf. „nebenbei“ ein paar Gramm zu verlieren. Der Kontextwechsel am Strand ist hilfreich, eventuelle Fasten-„Durststrecken“ durch die sommerlichen Temperaturen zu kompensieren.
Im Idealfall erleben wir eine leistungssteigende Wachheit und eine Euphorisierung, die nicht nur an der schönen Landschaft liegt.
Es besteht die Wahlmöglichkeit zwischen 2 zu 5 Fasten, alternierendem Fasten und 16 Stunden-Fasten, je nach individuellen Vorerfahrungen und Bedürfnissen.
Keine FBP


K452  22.-28.08. 2020                                                Die besondere Reihe
Dann geh doch rüber! - Begegnungen mit dem historischen und modernen Kaliningrad (Königsberg)
Dr. Dipl.-Psych. Mareike Scheidig und Dipl.-Ing. Michael Holznagel, Berlin

Kursgebühr 1450,-Euro incl. Übernachtung, Frühstück und kleinem Sprachkurs;

Mut zum fremden Erfahrungsraum, 580 km hinter der deutschen Grenze - wie wir unsere Urteile prägen und bilden. Wie funktionieren soziale Strukturen, Normen und Kodierungen im Umgang mit Autorität, Hierarchie, Solidarität und Zugehörigkeit?
Wir erhalten Einblick in Lebensbereiche wie Schule, Beruf, Gesundheitswesen; lernen Mentalität, Selbst- und Weltsicht der Menschen kennen.
Die Eindrücke variieren von landschaftlicher Schönheit (Kurische Nehrung, Ostseebäder), über geschichtliche Stationen bis zu heutigen medizinisch, psychologischen und pädagogischen Einrichtungen und Orten des Alltagslebens (Banja, Markt).

eigene Anreise (kostenloses e-Visum selbst zu beantragen - http://electronic-visa.kdmid.ru/klgd_home_en.html);
Keine FBP
maximal 12 Teilnehmer


K453  11./12.09.2020
IMPACT-Workshop
Dipl.-Psych. Katja Sachse, Dresden

Durch den Einsatz von spielerisch leichten, einfachen kreativen Impacttechniken, die Patienten und Therapeuten Spaß machen, verdeutlichen Sie deren Situation. Emotional aufgeladene Bilder zum Anfassen führen zum Erkennen von Zusammenhängen oder die Folgen des Handelns unübersehbar vor Augen und machen sie sensorisch erlebbar. Mit den Impact-Techniken generieren Sie einprägsame Erlebnisse mit kreativen Bildern, Symbolen und Metaphern, die alle Sinne ansprechen, die emotionale Beteiligung, die Veränderungsbereitschaft steigern und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Je eindrücklicher ein Gedanke vermittelt wird, umso tiefer wirkt seine Verankerung im Empfänger.

 

K454  11./12.09.2020
„Fließendes Wasser fault nicht“ (Lü Bu Wei)
Dipl.-Biol. Christina Oxfort, Ph. D., Bad Vilbel

Der freie Fluss der Lebenskräfte als Basis für Gesundheit.
Das Seminar gibt Einblicke in das chinesische Konzept der Meridiane (Leitbahngeflecht) und deren Zugänge (Akupunkturpunkte).
Sowohl chinesische Diagnose-Traditionen (Zungen-Bilder, 5-Elemente-Konstitutionen) als auch verschiedene Verfahren zur Regulation des körperlich-mental-spirituellen Qi-Flusses werden vorgestellt und praktiziert:
Akupressur, Moxibustion, Qi Gong (Übungen des Medizinischen Nei Yang Gong) und Meridian-Dehnungsübungen.
Bitte tragen Sie bequeme Kleidung.

 

K455  02./03.10.2020
Der wunde Punkt (Schematherapie)
Dipl.-Psych. Werner Puschmann, Berlin

Das Paradox besteht darin, dass wir uns umso eher ändern können, wenn wir uns so annehmen wie wir sind.
In dem Kurs wird ein Überblick über das schematherapeutische Störungsmodell und die Strategien zur Behandlung gegeben. Es wird eine emotionale Brücke zwischen den Problemen der Gegenwart und den „wunden Punkten“ der Kindheit gelegt. Die gegenwärtig problematischen Verhaltensweisen bekommen Sinn, wenn wir die Notlage verstehen, unter der sie entstanden sind. In diesen selbstschädigenden Prozess wird durch verstehendes, fürsorgliches Verhalten geübt, einzugreifen. Teilnehmer können eigene Fälle einbringen, anhand derer die Anwendung des schematherapeutischen Modells geübt wird. Die Arbeit mit Stühlen und die Technik der Imagination werden demonstriert.


K456  02.-04.10.2020
Therapieanträge, Zweitgutachten und andere Katastrophen
Dr. Dipl.-Psych. Mareike Scheidig, Berlin und Dr. Dr. Andreas Schulze, Wolfsburg

Ausgehend von Musterbeispielen werden für alle F-Diagnosegruppen Algorithmen für die Antragstellung entwickelt. Besonderes Augenmerk wird auf die Gratwanderung zwischen individuellen, patientengerechten Formulierungen und allgemeinen, therapieprozess-relevanten Ausführungen gelegt. Wissen für den Umgang bei Ablehnungen durch Gutachter, Einleitung von Verfahren für Zweitgutachten und deren erfolgreiche Abwicklung wird vermittelt. Ziel: jeder Teilnehmer geht nach drei Tagen mit einem fundierten Handlungswissen und einem klaren und zeitökonomischen Leitfaden zum Erstellen seiner Anträge nach Hause.
Wichtig: Unbedingt Notebook mitbringen, dazu eigene fertige und noch zu schreibende Anträge!
30 FBP


K457  10.-17.10.2020                                                Die besondere Reihe
Auf und davon - oder: Wie verändert der Kontext (hier Katamaran) unser Erleben und Verhalten
Dr. Dipl.-Psych. Mareike Scheidig und Dipl.-Ing. Michael Holznagel, Berlin

ab/an Split, Kroatien
Kursgebühr 1450,-Euro incl. Vollverpflegung an Bord und Skipper; eigene Anreise;
Das Schiff mit klaren räumlichen Grenzen erfordert den Blick auf die eigenen Bedürfnisse bei gleichzeitiger Beachtung zwischenmenschlicher Belange.
Der Kontextwechsel auf dem Schiff garantiert die Voraussetzung für hohe Effektivität und Nachhaltigkeit dieser auf Selbsterfahrung und Erweiterung der therapeutischen Kompetenzen ausgelegten Veranstaltungswoche.
Die Auseinandersetzung mit elementaren Bedürfnissen, die Sicherheit, Verpflegung und Autonomie sowie die Anwendung gesunder Abgrenzungsmechanismen stehen ebenso im Mittelpunkt, wie die Kunst, die Balance zwischen individuellen Belangen und Anforderungen von außen (hier: Wind, Wetter, Team../ zuhause der Patient, Gutachter…) zu finden.
Trainiert wird auch ein adäquater Umgang mit Belastungssituationen (Umstellungssituationen, Konflikten, Hochstressphasen etc.) was im Späteren wesentlich zur Zufriedenheit und Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Einzelnen beiträgt.
Keine Segelkenntnisse erforderlich! – Keine FBP

 

K458  13./14.11.2020
Was man sich so alles trauen kann…,
Dipl. Psych. Birgit Leifeld, Sörup

….wenn Selbstabwertungen, die Angst vor Kritik, Ablehnung und Zurückweisung und das damit verbundene Vermeidungsverhalten den Kontakt und die Beziehungen zu anderen Menschen nicht mehr beherrschen. Menschen mit selbstunsicher-vermeidendem Persönlichkeitsstil nehmen sich als unzulänglich und unattraktiv wahr und befinden sich in einem vermeidenden und distanzierten Selbstschutzmodus. Sie nehmen in der Interaktion mit anderen Menschen häufig ihre Wünsche und Bedürfnisse nicht wahr, vermeiden soziale Situationen aus Sorge vor Kritik und Ablehnung und befinden sich im Bewältigungsmodus der Unterwerfung. Zum Durchbrechen des Teufelskreises von negativer Selbstwahrnehmung, Vermeidung von sozialem Kontakt und Verlust an Fertigkeiten finden schematherapeutische Elemente, emotionsfocussierte sowie erlebnisorientierte Techniken und der Aufbau von Skills Anwendung. Und was man sich danach so alles trauen kann… - erfahren Sie es selbst und vermitteln es erfolgreich anderen!

 

K459  13./14.11.2020
Wenn der Staatsanwalt 4x klingelt - rechtliche Aspekte in und um Psychotherapie
Dipl.-Jur. Rüdiger Otto, Göttingen

Sicherheit gewinnen durch Kenntnis der aktuellen Rechtsprechung zum Thema Schweigepflicht, Schutz von Patientendaten, Auskunft gegenüber und Umgang mit Ämtern, MDK und Ermittlungsbehörden, auch im Hinblick auf die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO); korrektes Handeln bei Patientensuizid und bei Wissen um Straftaten; Vertragsgestaltung rund um die Praxisübergabe unter Berücksichtigung von Jobsharing; praktische Fallbeispiele

 

K460  27./28.11.2020
Traumatherapie-Baukasten
Dipl.-Psych. Karen Schubert, Quedlinburg

Das anwendungs- und praxisbezogene Seminar fokussiert die Zusammenstellung eines individualisierten und für den jeweiligen Professionellen routiniert und sicher handhabbaren Methodenkoffers für den täglichen Einsatz in der eigenen Berufspraxis.
Theoriebasiert werden verschiedene Erklärungsmodelle, auch insbesondere im Rahmen bestehender Komorbidität, abgeglichen und als handlungsrelevante Grundlage betrachtet.
Erarbeitung von therapeutisch-alltagsbezogenen und anwendungsorientierten Strategien und Methoden zum vertiefungsübergreifenden Umgang mit Traumatisierungen und Traumafolgestörungen

 

K461  27.-29.11.2020 - BEREITS AUSGEBUCHT
Digitalisierung light - wie wir mit Telematik und elektronischer Patientenakte weiter vernünftig arbeiten können.
Dr. Dipl.-Psych. Mareike Scheidig und Dipl.-Ing. Michael Holznagel, Berlin

Kompass in der Telematikinfrastruktur: was und wieviel müssen und wollen wir elektronisch dokumentieren.
Ausgehend von Musterbeispielen werden für alle F-Diagnosegruppen Algorithmen für die e-Dokumentation entwickelt. Besonderes Augenmerk wird auf die Gratwanderung zwischen individuellen, patientengerechten Formulierungen und allgemeinen, therapieprozess-relevanten Techniken gelegt.
Ziel: Jeder Teilnehmer geht nach drei Tagen mit einem fundierten Handlungswissen und einem klaren und zeitökonomischen Leitfaden zum Erstellen seiner e-Dokumentation nach Hause.
Wichtig: Unbedingt Notebook mitbringen
30FBP

 

K462  15./16.01.2021
Hypnose - Aufbaukurs
Prof. Dr. Toni Forster (Weltmeister im Zaubern), Dachau

Wiederholung der basics der Hypnotherapie nach Milton Erickson; Erarbeitung eines posthypnotischen Auftrags; Visionstechnik; Methoden aus NLP; Entwicklung und Einsatz von Metaphern
Modul zur Abrechnungsgenehmigung EBM 2019 35120

 

K463  15./16.01.2021
Der Körper ist mehr als seine Organe - wie die Psyche den Körper heilt - Biofeedback und Co. in der Anwendung
Dipl.-Psych. Steffen Böttcher, Hamburg

Was sich in der Welt des Biofeedbacks in den letzten zehn Jahren getan hat. Von Einzelmessung der Atem- und Herzfrequenz, des Hautwiderstandes, des Muskelturnus bis hin zu Organ betreffender und Organ übergreifender Widerspiegelung des körperlichen und psychischen Zustandes.
Einbeziehen der so gewonnen Erkenntnisse in den therapeutischen Prozess zum Ableiten von Interventionen und Verhaltensempfehlungen. Möglichkeit von Selbst-Erfahrung und aha-Erlebnissen.

 

K464  29./30.01.2021
Wenn die Lösung das Problem ist (Praxis der Stühlearbeit)
Dipl.-Psych. Werner Puschmann, Berlin

In dem Kurs werden effektive „handwerkliche“ Strategien vermittelt, mit denen es gelingt, schädliche Lebensmuster, in denen die Patienten gefangen sind, aufzudecken und deren Entstehung im biographischen Kontext zu verstehen. Der innere Dialog wird im Raum auf Stühlen nachgestellt und eine konstruktive, emotionsfokussierte Auseinandersetzung zwischen den Persönlichkeitsanteilen gefördert. Schematherapeutische Techniken sowie ressourcenaktivierende Beziehungsgestaltung werden demonstriert und in Rollenspielen geübt.

 

K465  29./30.01.2021                                                Die besondere Reihe
Die Kirche im Dorf lassen? - Psychotherapie auf dem Land
Dipl.- Psych. Simone Stöckert, Bad Orb

Es lohnt sich zu fragen, von welchen spezifischen Bedingungen die psychotherapeutische Arbeit in der Provinz geprägt ist. Denn wir begegnen hier Patiententypen, die in der Stadt eher selten sind. Auch das Thema Abstinenz und Abgrenzung hat eine größere Bedeutung. Auf der Seite der Patientinnen und Patienten sollte stärker ihre Einbettung in den sozialen Kontext des Dorfes oder der Kleinstadt berücksichtigt werden. Denn ein wichtiger Aspekt einer gelingenden Therapie auf dem Land ist der Ausgleich zwischen den Ansprüchen der ländlichen Gemeinschaft und der Individualität der Patientin / des Patienten.

 

K465A  12.-14.02.2021
Digitalisierung light - wie wir mit Telematik und elektronischer Patientenakte weiter vernünftig arbeiten können
Dr. Dipl.-Psych. Mareike Scheidig und Dipl.-Ing. Michael Holznagel, Berlin

Kompass in der Telematikinfrastruktur: was und wieviel müssen und wollen wir elektronisch dokumentieren.
Ausgehend von Musterbeispielen werden für alle F-Diagnosegruppen Algorithmen für die e-Dokumentation entwickelt. Besonderes Augenmerk wird auf die Gratwanderung zwischen individuellen, patientengerechten Formulierungen und allgemeinen, therapieprozess-relevanten Techniken gelegt.
Ziel: Jeder Teilnehmer geht nach drei Tagen mit einem fundierten Handlungswissen und einem klaren und zeitökonomischen Leitfaden zum Erstellen seiner e-Dokumentation nach Hause.
Wichtig: Unbedingt Notebook mitbringen
30FBP

 

K466  20.-26.02.2021
Wir sind dann mal weg - mdap auf der Spur der Muschel in Sachsen-Anhalt
Dr. Dipl.-Psych. Mareike Scheidig und Dipl.-Ing. Michael Holznagel, Berlin

Ab Quedlinburg
Kursgebühr 1450,00 Euro incl. Übernachtung und Frühstück
Der Jacobsweg in Sachsen-Anhalt - statt Santiago mal Mitteldeutschland.
Wir pilgern in vertrauter, doch anders wahrgenommener Landschaft, entschleunigen dort, wo wir sonst durch den Alltag hetzen.
Wir pilgern 130 km von Quedlinburg nach Freyburg (Unstrut) auf dem Jacobsweg und füllen unseren Pilgerausweis.
Wir wollen uns gemeinsam auf den Weg machen. Erfahren, was trage ich mit mir herum? Was kann ich loslassen? Was brauche ich wirklich? Klären, wann will ich für mich sein, wann will ich mit anderen sein – den Wechsel von Nähe und Abgrenzung im Einklang mit den Herausforderungen des Weges ausprobieren. Auch in der Arbeit mit unseren Patienten ist oftmals der Weg das Ziel. Auch hier geht es manchmal um aufgeben oder durchhalten.
Mit Achtsamkeitsarbeit, Meditationsübungen und (auf Wunsch) mit Fastenimpulsen.
Wanderschuhe, Winterkleidung, Schlafsack und alles persönlich Notwendige ist selbst zu tragen.
maximal 12 Teilnehmer
30 FBP

 

K467  05./06.03.2021
Energetische Psychotherapie bzw. Klopfmethoden – imaginative Konfrontation und sensorische Stimulierung
Dipl.-Psych. Christof Eschenröder, Bremen

Methoden der Energetischen Psychotherapie helfen, durch die Stimulierung von Akupunkturpunkten und Selbstakzeptanzübungen belastende Gefühle zu vermindern und hilfreiche Gedanken und Vorstellungen zu stärken. Standardmethoden von Gary Craig (EFT) und Fred Gallo sowie Konzepte von Michael Bohne werden vermittelt. Forschungsergebnisse und theoretische Grundlagen werden dargestellt.

 

K468  05./06.03.2021
Cold Reading – die Technik des Hellsehens im therapeutischen Kontext
Prof. Dr. Toni Forster (Weltmeister im Zaubern), Dachau

Darstellung der psychologischen Bausteine, die auch von „Hellsehern“, „Wahrsagern“ etc. benutzt werden, um den Eindruck zu erwecken, Gedanken lesen zu können und „alles“ über den Klienten zu wissen; Teile daraus können für psychotherapeutische Zwecke utilisiert werden, vor allem zum schnellen Aufbau von Rapport; viele Übungen

 

K469  19./20.03.2021
Mal aus dem Sessel kommen - Bewegung in der Psychotherapie
Dipl.-Psych. Karen Schubert, Quedlinburg

Im therapeutischen, pädagogischen und auch medizinischen Berufsalltag wissen wir nur zu gut, dass wir „Professionellen“ uns zu wenig, nicht hinreichend oder bisweilen gar nicht gut bewegen. Dies betrifft nicht nur die Menge, sondern auch die Art der Bewegung. Ebenso ergeht es unseren Klienten bzw. Patienten. Erschwerende - bewegungshemmende - Umstände ergeben sich bei diesen jedoch durch bestehende psychische Beeinträchtigungen und Störungen. Dieses Seminar setzt sich zum Ziel sowohl für die Behandler als auch die Behandelten Bewegungsangebote aufzuzeigen, die sowohl störungsunabhängig motorisch, physiologisch und psychisch förderlich bzw. kurativ sind und mithin den Anspruch haben, auf störungsspezifische Aspekte modulierend einzuwirken. Die Angebote sollen dabei alltagsorientiert und praktisch handhabbar sein.

 

K470  19./20.03.2021
Mut zum Spiel - Einsatz von spielerischen Elementen in der Erwachsenentherapie
Dipl.-Psych. Sascha Neumann, Berlin

Manche Therapiesitzungen laufen zäh und schwer. Wie können solche Kontakte mit mehr Leichtigkeit bei gleichzeitiger Erkenntnis für den Klienten erfolgen?
Eine der Haupttätigkeiten als Kind ist das Spiel – so lernen wir, so reifen wir, so entwickeln wir uns. Die Fähigkeit zu spielen löst innere und äußere Konflikte und führt letztlich zu einer Persönlichkeitsentwicklung. Diese Methoden lassen sich leicht vom Kind auf den Jugendlichen und schließlich auf den Erwachsenen übertragen. Die Frage ist: Wie kann diese Tür in der Erwachsentherapie geöffnet werden? So werden wir in diesem Workshop Methoden der spielerischen Selbsterfahrung und Improvisation kennenlernen, die sich anschließend leicht in den therapeutischen Alltag übertragen lassen.

 

K471  06.-15.04.2021
Wir sind dann mal weg - mdap auf der Spur der Muschel
Dr. Dipl.-Psych. Mareike Scheidig und Dipl.-Ing. Michael Holznagel, Berlin

Ab Triacastela, Galicien
Kursgebühr 1450,00 Euro incl. Übernachtung und Frühstück
Den Jacobsweg nach Santiago de Compostela - irgendwann mache ich das mal.
Warum nicht jetzt?
Wir pilgern die letzten 133 km von Triacastela nach Santiago de Compostela und „verdienen“ uns die Pilgerurkunde.
Wir wollen uns gemeinsam auf den Weg machen. Erfahren, was trage ich mit mir herum? Was kann ich loslassen? Was brauche ich wirklich? Klären, wann will ich für mich sein, wann will ich mit anderen sein – den Wechsel von Nähe und Abgrenzung im Einklang mit den Herausforderungen des Weges ausprobieren. Auch in der Arbeit mit unseren Patienten ist oftmals der Weg das Ziel. Auch hier geht es manchmal um aufgeben oder durchhalten.
Mit Achtsamkeitsarbeit und Meditationsübungen.
Schlafsack und alles persönlich Notwendige ist selbst zu tragen.
Keine FBP
maximal 12 Teilnehmer

 

K472  23./24.04.2021
Wenn ein Kind gestorben ist
Prof. Wolfram Schulze, Mainz und Dr. Dr. Andreas Schulze, Wolfsburg

Tote Kinder – verzweifelte Eltern. Die Arbeit mit Eltern, die ein Kind verloren haben, ist die wohl anspruchsvollste und belastendste Tätigkeit, die Psychotherapeuten überhaupt ausüben können. Im Kurs geht es um zwei Komplexe: Eltern mit „Sternenkindern“, also Kindern, die tot geboren wurden oder kurz nach der Geburt starben und um Eltern, die ihr Kind durch Suizid verloren haben. Bei der Arbeit mit Angehörigen von Suizidopfern wird zudem ausführlich auf die Schuldzuschreibungen eingegangen, die einen angemessenen Trauerprozess oft vollständig blockieren. Es werden dabei Möglichkeiten gezeigt, diesen Prozess konstruktiv zu verändern.
Die „komplizierte Trauer“ wird als Prozess einer der posttraumatischen Belastungsstörung ähnlichen Reaktion verstanden. Die im Kurs vorgestellten Interventionen ermöglichen damit ein großes Handlungsspektrum.

 

K473  23./24.04.2021
Psychologische Beeinflussung von Menschen am Beispiel der Zersetzungsstrategien der Staatssicherheit der DDR
Dr. med. Karl-Heinz Bomberg, Berlin

Wie funktioniert Zersetzung? Unterschiedliche psychische und physische Folgen bei Zersetzungsopfern mit und ohne Haft, gestufte Repressionen im Geltungsbereich des Strafrechtes und im zivilen Bereich.
Umgehung geltenden Rechts, verdeckte Informationsgewinnung, Anwenden von psychologischen Wissen zum Destabilisieren der Opfer, wie ungültig machen der Wahrnehmung, Isolation, Zerstörung des sozialen Umfeldes.
Die Spezifik des psychotherapeutischen Arbeitens mit Zersetzungsopfern, Psychiatrieopfern, Opfern von Zwangsadoption und Kinder von Tätern.
Fallbeispiele zu Depressionen, Klaustrophobie, Misstrauen und psychosomatischen Störungen als Zersetzungsfolgen.

 

K474  07./08.05.2021
Embodiment - Denkmuster durch gezielte Bewegungen verändern und stabilisieren
Prof. Dr. Norbert W. Lotz, Ph. D., Frankfurt/Main

Menschliches Wissen ist verkörpert. Daher ist es möglich, Gedanken(-muster) und Stimmungen durch körperliche Rückmeldeprozesse – Body Feedback – zu verändern. Im Kurs werden eine Reihe spannender empirischer Studien vorgestellt und Bewegungen sowie Bewegungsabläufe dargestellt und eingeübt, die das Ausprägen bestimmter Denkstrukturen direkt beeinflussen.

 

K475  07./08.05.2021
Das Problem einfach mal in den Raum stellen …
Dipl.-Psych. Katrin Kinder, Mittenwalde

Auch in der Einzeltherapie systemisch denken. Die zunehmende Komplexität von Beziehungen, Problemen, Belastungen erfordert eine zirkuläre therapeutische Herangehensweise. Welche Paartherapeutischen Interventionen können die Einzeltherapie bereichern?
Im Kurs wird der systemische Blick geschärft. Es werden Systemische Therapieansätze in Verbindung mit der Lebens- und Erfahrungsgeschichte vermittelt und diese kreativ und lebendig erprobt. In systemischen Aufstellungen werden Komplexitäten entwirrt und äußere Bilder geschaffen, um Veränderungsprozesse einzuleiten.

 

K 475A  08./09.05.2021 Beginn: 15:00 Uhr!
Wo Sprache nicht hinreicht – Möglichkeiten der Körperpsychotherapie bei Trauma
Dipl.-Psych. Barbara Kalinowski, Ärztin, Berlin

Nach belastenden Erlebnissen können Emotionen in der Muskulatur und im Bindegewebe gespeichert werden (Körpererinnerungen). Prinzipien der Körperpsychotherapie wie Schreckreflex und vasomotorischer Zyklus (Einsatz und Hemmung von bereitgestellter Körperenergie) werden erläutert.
Die Aktivierung von Körpererinnerungen durch Bewegungsübungen, Atmung und Berührung wird gezeigt und gemeinsam geübt. Möglichkeiten der Integration von Körperarbeit in die Richtlinientherapie werden aufgezeigt.


K476  27.-29.05.2021
Das ist der Gipfel!
Dr. Frank Schirmer und Dipl.-Psych. Johannes Möbius, Dresden

Treffpunkt 14.00 Uhr im Tagungshotel, gemeinsame Fahrt zum Ausgangspunkt. Dann Schritt für Schritt auf dem Weg, der uns am zweiten Tag auf den Gipfel des Brockens führt. Es wird genügend Zeit geben, den bisherigen (Lebens-) weg zu reflektieren, Altes abzuschließen und auch neue Ziele zu formulieren, mit Achtsamkeitsarbeit, Meditationsübungen und Meditationstexten. Für die Übernachtungen wird ein Gruppenkontingent vorreserviert sein. Bitte an entsprechende Kleidung (Wanderschuhe, Regensachen!) und einen kleinen Rucksack denken, kein Gepäckservice.
30 FBP

 

K477  04./05.06.2021
Meditation - vom Tun, Nichts-Tun und Nicht-Tun
Prof. Dr. Norbert W. Lotz, Ph. D., FIRST-Institut, Frankfurt/Main

Meditieren liegt im Trend. Meditieren ist fester Bestandteil achtsamkeitsorientierter Psychotherapien geworden. Meditieren stellt eine zentrale Möglichkeit bei der Burn-out-Prophylaxe dar, stärkt und entfaltet unsere persönlichen Potenziale.
Im Kurs werden die verschiedenen Meditations-Verfahren dargestellt, evaluiert und praktiziert. Anwendungen in Psychotherapie, Beratung und Coaching werden aufgezeigt.

 

K47705./06.06.2021 Beginn: 15:00 Uhr!
Achtsamkeit (auch) jenseits der Yoga-Matte – Einfache Yoga- und Qi Gong-Übungen zur Selbstfürsorge und zur handlungsgeleiteten kognitiven Umstrukturierung
Prof. Dr. Norbert W. Lotz, Ph.D., Frankfurt/Main

Nach dem Besuch dieses Kurses werden und können Sie eigentlich nicht mehr sagen, dass Sie keine Zeit und Gelegenheit haben, Yoga oder Qi Gong zu üben. Mannigfaltige Möglichkeiten werden aufgezeigt, Übungen mit kurzer Zeitdauer an vielen Orten ohne besondere Kleidung zu praktizieren. Der Alltag wird zum Übungsfeld für Achtsamkeit und zielgerichtete enaktive Repräsentation.


K478  04.-06.06.2021

QEP last minute bis zur Zertifizierung – damit wir weiter vernünftig arbeiten können (das QEP-basierte QM-System von mdap)
Dr. Dipl.-Psych. Mareike Scheidig, Berlin und Dr. Dr. Andreas Schulze, Wolfsburg

Qualitätssicherung als hohes Gut; für alle Qualitätsziele werden Vorschläge unterbreitet, die im Kurs übernommen oder individuell angepasst werden können; Informationen zur Zertifizierung
Ziel: in drei Tagen zum fertigen Handbuch
Unbedingt Notebook mitbringen! 30FBP

 

K479  25./26.06.2021                                                Die besondere Reihe
Lassen wir uns einen Bären aufbinden - Handwerkszeug zur (alltäglichen) Glaubwürdigkeitsbeurteilung
Prof. Dr. Peter Kropp, Rostock und Dr. Uwe Niederberger, Kiel

Wie oft haben wir uns schon gefragt, ob die Schilderungen unseres Patienten glaubwürdig sind und ob die Angaben stimmen. Immerhin könnte unsere Einschätzung für eine Minderung der Erwerbsfähigkeit beim Patienten herhalten. In der Psychotherapie und besonders wenn Geld eine Rolle spielt, sollte man sich seiner Diagnosen schon sicher sein. Im Kurs werden die Prinzipien der Glaubwürdigkeitsdiagnostik vorgestellt. Über spezielle Testverfahren, Glaubwürdigkeitsskalen und Anamnesetechniken wollen wir den Bogen spannen zu physiologischen Verfahren. Die Teilnehmer des Kurses sollen so ein Handwerkszeug mitnehmen, mit dem sie die Angaben das Patienten kritisch beurteilen können.

 

K480  25./26.06.2021
Humor, Provokation und paradoxe Interventionen - Praxiskurs
Dr. Dr. Dipl.-Psych. Andreas Schulze, Wolfsburg

Patienten werden nicht wie bedauernswerte, zerbrechliche Opfer behandelt, sondern wie gute Freunde; Voraussetzungen werden erläutert, Techniken wie Unterstellungen, Unaussprechliches aussprechen, Übertreibung, Abtrennung von Bildern, Abgeben von Erklärungen etc. vorgestellt

 

K480D  25.06.2021
Jazznacht in der Münzenberger Klause mit den Dreamboat Ramblers

mdap lädt ein, keine Kursgebühr, keine FBP; Anmeldung erbeten

 


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